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Die "Geschichte" des Populus ex Wanda
(oder der "Lehnsritter zu Wanda")

Die Feste zu Wanda (ab 1358 als Hoff zu Wande in den Urkunden zu finden) bot  nach der Schlacht an der Ulrepforte zu Köln immer noch nur wenig Platz für Ritter.
Umso mehr verwundert es, dass gleich 2 Recken welche sich im Brachert des Jahres des Herrn 1288 in der Schlacht zu Worringen auf Geheiß des Barons ab Wanda gemeinsam mit den Truppen des Grafen Adolf V. von Berg dem schauerlichen Erzbischof zu Köln entgegenwarfen zu Rittern geschlagen wurden.
Auf der rechten Flanke anseiten der Kölner Miliz, dicht hinter dem heldenhaften Gerhard Overstolzen waren sie es, die den Angriff auf den Fahnenwagen des überheblichen Siegfried von Westerburg deckten.

Ob des Einsatzes ihrer Bögen wurden

Hendryk (alsdann auch) Freyherr von Wanda
(welcher den verwaisten Platz zu Wanda einnahm da der Baron sein Leben in der Schlacht aushauchte)  sowie
Karolus Sagittarius (fürderhin) Freyherr von Zudendorp
die Rechte und Pflichten eines Lehensritters zuteil.

Der anverwandte hünenhafte Recke Phillip de Draynsdorp stieß schlachtengestanden hinzu und empfing die Weihe zum Ritter nur wenig später. Sein Herz liegt am rechten Flecke und er ist ein gar trefflich Schütz. Was macht es da, dass er nie klösterliche Mauern erblickte und ihm weder Trivium noch Quadrivum gelehrt wurde?



Der stolze Ullryck aus dem entlegenen Monasterium Effiae lieh der Runde -so die Boten den Weg zu ihm fanden- stets Arm, Bogen und Herz und auch er ward entlohnt mit dem Ritterschlage.

 

Als bis dato Letzter gesellte sich der edle Walther von Karben zur Runde.
Herbeigeeilt aus dem Grenzlande zu den Franken kam er um dem Haufe im Bellum ad Cataractas (i.e. die Schlacht bei den Wasserfällen) zu Pfingsten beizustehen.
Standhaft im Gefechte (selbst gegen die Elemente) erwarb auch er sich das Recht den Wappenrock des Populus Ex Wanda und seine Farben zu tragen. In einer Zeremoney beugte er neben Ullryck de Monasterium Effiae ein letztes Mal das Knie vor Gleichen und erwarb den Ritterschlag zu Wanda.

Unser Schlachtruf
Zu Ehren des Erzengels Michael, dem Schutzpatron des heiligen römischen Reiches, und als Ruf nach unserem verlorenen Schlachtenbruder desgleichen Namens schallt er doppelt durch die Landen:
Michel!
Seit nunmehr 20 Jahren sind wir auf der Suche nach unserem Waffenbruder der uns dareinst in der Schlacht zu Worringen auf gar mysteriöse Umstände "abhanden kam".
Weder Körper noch Spuren waren zu finden von ihm. Keine Forderung nach Lösegeld erreichte uns, kein Hinweis auf ihn und seinen Verbleib.
Möge der Erzengel uns beschützen und unser verlorener Bruder zurückkehren!
 

In hoc signo

Unser Wappen

Oft gelüstet es den Besuchern mehr zu erfahren über das Wappen des Volkes. Was die Farben sagen und die Zeichen dazu.
So sey es denn.
Das Wappen (was kein Vollwappen ist, weil kein Helm und keine Helmzier vorhanden ist) des Populus ex Wanda ist historisch nicht existent (wie sollte es auch?)
richtet sich aber aus an den heraldischen Regeln und Farblehren.
Die Farben Rot und Weiß (Silber) stehen für die Zugehörigkeit zu Colonia (Eigentlich sind es die Hansefarben, die aber im Kölner Stadtwappen Verwendung finden), wobei
die Wellenlinie den Rhein versinnbildlichen soll.
Der Bär (der kein "Berliner Bär" ist - denn solches wird oft vermutet) ist ein Symbol für Stärke und zu guterletzt kommt in der rechten oberen Ecke
das Porzer Tor, was dem Stadtwappen von Porz entlehnt ist. (Porz bedeutet Tor)
Zusammenfassend also eine starke Gemeinschaft aus Porz am Rhein als Teil von Colonia. Und das sind wir auch.

Die Wappen der Ritterschaft sind hier erklärt

 
Hic retro vadis
 
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